Ett år i Sverige - oder wie ich mich als Au Pair anstelle

 
09Dezember
2015

Auf in den Norden

Freitag, 6.00: Mein Wecker klingelt, ich drehe mich nochmal rum und stehe 10 Minuten später auf. Es ist sehr dunkel draußen. Ich ziehe mich an, decke für die Kinder den Frühstückstisch und gehe sie dann wecken. Gerade heute, wo alles schnell gehen soll, sind sie sehr langsam und ich muss alles 10 Mal sagen, bis sie es dann auch machen.
Gegen 7.10 können wir dann endlich aus dem Haus zur Bahn gehen. Rennend. Ich mit meinem großen Rucksack auf dem Rücken, plus eine kleine Umhängetasche.
Puuuh. Die Bahn haben wir bekommen. Jetzt kann ich erst mal verschnaufen. In Stockholm angekommen gehe ich auch schnell zur Deutschen Schule und laufe wieder zur U-bahn-Station. Der Bus zum Flughafen fährt in 20 Minuten.
An T-Zentralen angekommen, schlängle ich mich durch die Menschenmassen und suche den Ausgang zum Busterminal. Aber ich habe keine Ahnung, wie ich da hinkommen soll. Zum Glück ruft mich in dem Moment Barbara an und fragt, wo ich bin und ob ich weiß, wie ich am besten gehe. Auf mein "Nein" sagt sie mir, dass sie mir entgegenkommt.
Als ich nun endlich am Busterminal angekommen bin, bin ich aus der Puste und begrüße die anderen 4 Au Pairs. Wir sind also insgesamt 6: Annika, Antonia, Pia, Jan, Barbara und ich.
Nach einer kurzen Wartezeit im Regen kommt der Bus und jetzt merken wir, dass es wirklich los geht: Ein Wochenende in KIRUNA!

Im Flughafen checken wir schnell am Automtaten ein und gehen durch die Sicherheitskontrolle. Nichts passiert, alle kommen durch. Und jetzt heißt es etwa zwei Stunden warten. Die Zeit geht relativ schnell rum. Wir versuchen Karten für das ADELE-Konzert zu bekommen. Leider vergebens.

Im Flugzeug ist es relativ eng, aber wir fliegen nur knapp 1,5 Stunden. Das lässt sich schon aushalten. Als wir fast da sind und wir wieder etwas Land erkennen können, wundern wir uns, dass es in der Gegend um Kiruna so viele Seen gibt. Aber es ist Schnee, kein Wasser. Wir freuen uns sehr darauf und können es kaum erwarten, endlich aus dem Flugzeug zu kommen.
Der Airport in Kiruna ist winzig klein. Echt niedlich!


Da wir nur Handgepäck haben, sind wir schnell aus dem Flughafen raus und schauen uns nach dem Bus um. Der ist schon sehr voll und wir beschließen mit dem Taxi zufahren. (War sogar billiger!)
Die Taxifahrerin erzählt uns viele Dinge über Kiruna und als wir bei unserem Hostel angekommen, stehen wir erst einmal vor einer verschlossenen Tür und einer unbesetzten Rezeption. Wir (Jan!) ruft bei der Nummer an und bekommen den ersten Schock. Für heute ist keine Reservierung eingetragen. Aber zum Glück war alles frei, sodass wir doch noch in unser 6er-Apartment für die nächsten 3 Nächte einziehen können. Der Mann, der schnell zum Hostel gekommen ist, hat uns sogar einen Rabatt gegeben.
Von dem kleinen Schock erholt, ziehen wir uns wieder an und machen uns auf den Weg, um Kiruna zu erkunden und einkaufen zu gehen.



Gestärkt wollen wir uns nun auf den Weg machen, um Nordlichter zu sehen. Wir ziehen uns also sehr dick an (es sind ungefähr -4°C, für Kiruna noch warm) und laufen los. Irgendwie schaffen wir es, auf einen Berg zulaufen und sehen tatsächlich Nordlichter!!! Zwar klein und schwach, aber immerhin Nordlichter! :)
"Zuhause" angekommen gehen wir auch direkt schlafen, damit wir für den nächsten Tag fit sind.

Samstag-Morgen ist sehr entspannt: Wir frühstücken in Ruhe, erkunden noch einmal Kiruna und machen uns dann für die Skitour fertig. Unsere Langlaufski-Lehrerin Lilli ist super nett. Sie zeigt uns die verschiedenen Techniken, um vorwärtszukommen, und nach ein paar Runden im Kreis, geht es auf einen Hügel und wir üben runter zufahren.

  Jan
Sobald wir uns einegfahren hatten, beginnen wir mit der Tour um Kiruna. Zwischendurch geht es immer mal wieder rauf und runter und ein etwas größerer Berg hat mir sehr "Spaß" gemacht... :D
(wenn ihr hören wollt, wieviel Spaß das gemacht, schaut auf dem Blog von Annika vorbei: Annika's Blog)

Insgesamt waren wir drei Stunden unterwegs. Zuhause backen wir Pizza und machen uns einen gemütlichen Abend mit "Wer-bin-ich"-Spielen.
Ich bin so müde, dass ich Zuhause bleibe, als alle anderen sich nochmal auf den Weg machen, um eventuell Nordlichter zusehen. Und das mit Erfolg!



Heute (Sonntag) ist Nikolaus und wir haben schon vor Kiruna ausgemacht, dass wir uns bewichteln. Wir sitzen also am Küchentisch und verteilen die Wichtelgeschenke, bevor wir uns über das Sonntagsfrühstück her machen. Ich habe selbstgestrickte Hausschuhe bekommen! Träumchen! :D

Später werden wir abgeholt und fahren zu den Schlittenhunden auf's Feld! Es ist natürlich schon dunkel draußen (wir hatten 2 Stunden Sonne) und die Hunde warten darauf, endlich raus zu kommen und jaulen bzw heulen laut. Wir werden in zwei Gruppen auf zwei Schlitten geteilt (Jan, Antonia, Pia und ich - Bambam, Annika und zwei Franzosen) und sobald die Hunde angeschlossen sind, geht es auch schon los: Vorallem die ersten Minuten kommen einem unreal vor, man wird tatsächlich von 11 Hunden gezogen. Und die sehen so aus, als würden sie keine Kraft haben...aber da hab ich mich ganz schön getäuscht!
Da ich auf dem vorderen Schlitten sitze, haben wir das Glück, dass wir 3 Elche in freier Wildbahn sehen können. UNGLAUBLICH! Aber leider rennen sie weg, bevor der hintere Schlitten nah genug dran war.
Nach ungefähr 2/3 machen wir eine Pause im Wald, streicheln die Hunde und genießen bei Tee, Kaffee, selbstgemachten Muffins und Butterbroten das Lagerfeuer in einem samischen Zelt.


Feuer im samischen Zelt
Die Hunde sind nun schon wieder so laut, dass wir wieder aufbrechen und das letzte Drittel in Angriff nehmen. Und als wir aus dem Wald fahren, sehen wir sie - die Nordlichter! Groß, Grün mit einem Stich Lila (allerdings für Verhältnisse in Kiruna immer noch ziemlich klein). UNGLAUBLICH! 


Wieder auf dem Parkplatz angekommen, verabschieden wir uns von den Hunden und werden zurück in die Stadt gebracht. Wir verabreden und mit den französischem Paar, dass wir uns später nochmal treffen, um noch einmal Nordlichter sehen zu können. In der Zeit gehen wir Essen und sind überglücklich, dass wir diese einzigartige Erfahrung machen durften.
Leider hat sich der Himmel zugezogen, sodass wir keine Nordlichter mehr sehen konnten, aber das war nicht weiter schlimm, wir hatten unser Highlight ja schon!
Sehr müde und wieder viel zu spät, gehen wir ins Bett.

Montag stehen wir relativ früh auf, frühstücken, bringen die Zimmer auf Vordermann und packen die restlichen Sachen zusammen.
Mit gemischten Gefühlen steigen wir ins Taxi und fahren zum Flughafen.

Nach 1,5 Stunden landen wir wieder in Stockholm und schon ist der Urlaub wieder vorbei und der Au-Pair-Stress geht wieder los...

Doch diese 4 Tage waren so intensiv und wunderschön, dass wir dieses Wochenende niemals vergessen werden: Und das vorallem durch den Film, den Jan gemacht hat:




TACK SÅ MYCKET!

26November
2015

Pepperkakor och Pysslande

"Pysslande" heißt "Bastelei. Und ich habe letztes Wochenende Weihnachtskarten gebastelt und werde es dieses Wochenende nochmal machen.
Ich war selbst über mich erstaunt, wie gut das geklappt hat und wie gut die für meine Verhältnisse aussehen! laughing
Ich weiß, es ist zwar noch nicht mal Dezember und es war auch noch nicht der 1. Advent. Aber da es hier gefühlt den ganzen Tag bzw. es schon wieder 15.00 dunkel ist, kommt das Weihnachtsgefühl schon jetzt zum Vorschein. Und das natürlich auch durch den Schmuck in der Stadt, die Weihnachtslieder überall und der Geruch nach Pepperkakor (Pfefferkuchen).

Heute habe ich ein paar Au pairs zu mir eingeladen und wir haben zusammen Pepperkakor gebacken. Insgesamt wurden es ungefähr 10 Bleche. Wir haben Weihnachtsmusik gehört, unsere Kenntnisse zu den klassischen Tänzen aufgefrischt und über Kiruna und das kommende Wochenende geredet. Da wird nichts großartiges passieren, außer dass wir uns treffen wollen, stricken und quatschen wollen.
Da ich die Kinder heute schon etwas eher aus der Schule abholen musste, hatten wir nur bis 13.00 Zeit, aber da wir ja alle Au Pairs waren, hatten die anderen auch noch was zutun...und somit hat sich jeder eine Box voll Pepperkakor mitgenommen und hoffentlich vor ihren Gastkindern versteckt. laughing

 

 

21November
2015

Ein Wochenende in Göteborg

Vor etwa zwei Woche fuhr ich mit drei anderen Au Pairs nach Göteborg.

Das hieß für mich: 6.00 auftstehen, duschen, frühstücken und dann 7.00 mit der Bahn nach Stockholm reinfahren.
8.30 ging es dann ab Stockholm T-Centralen mit dem Zug Richtung Göteborg. Wir waren erstmal überrascht, was der Zug alles zu bieten hatte: viel Beinfreiheit, sehr große und bequeme Sitze, Leselampen und Pünktlichkeit!

Leider mussten wir nach 2/3 der Strecke in einen Bus umsteigen, und schon kann ich "Beinfreiheit, bequeme Sitze und Pünktlichkeit" zurücknhemen. laughing

Endlich am Hauptbahnhof in Göteborg angekommen, hieß uns der Nordseewind willkommen und wir machten uns schweren Schrittes auf, um ein Bahn-bzw. ein Busticket zu kaufen. (das wir uns hätten auch sparen können, denn wir haben es nie gebraucht...)

Dann fuhren wir zu unserer Wohnung, die wir über airbnb.de gebucht hatten und wurden sehr lieb von Per in Empfang genommen. Er hatte uns sogar eine Süßigkeitentüte gekauft und auch sehr viel Frühstück für den nächten Morgen.
Nach einem kurzen Päuschen machten wir uns auf den Weg zu einer Pizzeria und gingen danach die Stadt erkunden.
Da es dann schon etwas dunkel wurde, konnten wir an dem Samstag nicht mehr allzuviel sehen, aber hatten nochmal eine sehr kalte und kräftige Erfahrung mit dem Nordseewind und eine schöne Aussicht über Göteborg.
Irgendwann machten wir uns wieder auf den heimweg, kochten, tranken heiße Schokolade, aßen Pepparkaka (Pfefferkuchen) und strickten.

Am Sonntag machten machten wir uns relativ früh fertig und gingen wieder in die Stadt. Wir schauten uns den Stadtteil "Haga" an und fanden dort die größte Kanelbulle und auch die "Skansen Kronan". Das war eine Festungsanlage, allerdings sieht man nur noch einen achteckigen Turm mit einer goldenen Krone auf dem Dach.
Viel zu sehen gab es sonst nicht in Göteburg. Wir liefen durch die Gassen und gingen durch das Stadhuset von Göteborg.

Auf dem Rückweg hatte der Zug bzw. der Bus etwas Verspätung, sodass ich erst gegen 23.00 wieder zuhause war. Trotzdem war es natürlich ein schönes Wochenende. :)

Lichterkette im Baum :)
Oscar Fredriks kyrka  Domkyrka Blick über Göteborg

10November
2015

3 Monate

Nach langer Zeit kommt heute mal wieder ein kleiner Eintrag in meinen Blog. In Fünf Tagen bin ich schon DREI Monate in Schweden. Und in 38 Tagen bin ich auch schon wieder zu Hause - für 10 Tage - bevor es dann wieder auf die restlichen 7 Monate zugeht.

In den letzten Wochen ist nicht sehr viel aufregendes passiert: Ich habe mich so gut wie jedes Wochenende mit anderen Au Pairs getroffen. Sei es in der Stadt oder bei jemandem zu Hause, es war aufjedenfall immer schön, mal eine Auszeit vom normalen "Au Pair"-Alltag zu bekommen, die Mädels (und den Au pair-Jungen laughing) besser kennen zulernen und Stockhom zuerkunden.

Vor etwa 10 Tagen habe ich mir die Haare von zwei Mädels schneiden lassen und es sieht echt nicht schlecht aus. Danke nochmal! laughing

Ansonsten habe ich mir eine Winterjacke gekauft, mit Stricken angefangen (um ehrlich zu sein: Ich habe 5 Mal angefangen, dann hatte ich schon etwa 8 cm von meinem Schal, bis mir aufgefallen ist, dass aus 30 Maschen aufeinmal 80 geworden sind...ich bin also wirklich ein Strickprofi und habe nochmal begonnen...), Kürbissuppe gekocht, deutsche Currywurst gegessen (Annikas Oma war so freundlich und hat sie ihr geschickt - und für mich übrigens das erste Mal Currywurst) und viel gequatscht, Fika gemacht, gekocht und sind ins Kino gegangen zum Film "Im Rausch der Sterne".

Trailer "Im Rausch der Sterne"

Ansich kein schlechter Film, allerdings hat uns ein bisschen der Höhepunkt im Film gefehlt.

Am Wochenende mache ich einen Kurztrip nach Göteborg. Mal sehen, was ich nächste Woche davon berichten kann. smile

20Oktober
2015

Höst och diverse

So langsam merkt man auch in Schweden, dass es "höst"- Herbst wird.
Mit dem Wetter hatten wir bis heute richtig Glück. Kein Regen, sondern Sonne. Aber die Temperaturen sinken so langsam Richtung 0 Grad...

Ein verregneter Tag SONNE! :)Es ist Herbst

Letztes Wochenende habe ich mich mit ein paar Au pairs zum Herbstfotos-Machen getroffen.
Es sind ein paar sehr schöne Bilder entstanden:

Fotografiert von einem Deutschen (die sind überall!) :D

Vor einer Woche (dienstag) begann mein Schwedischkurs an der Folksuniversitetet. Dieser ist zwei mal in der Woche, für etwa 135 Minuten.
Meine Lehrerin ist supernett und lustig und es macht wirklich richtig Spaß. (Dass ich mal so etwas über Schule sage, hätte ich auch nicht erwartet! laughing )
Aufjedenfall kann ich nun schon ein paar mehr Dinge sagen und verstehen. Mein erstes Erfolgserlebnis hatte ich in dem Kindergarten, denn da fragte mich ein Mädchen nach meinem Namen, und welche Sprache ich spreche und ich konnte darauf antworten!

Freitag war meine kleine "Gastschwester" krank und musste zuhause bleiben, was bedeutete, dass ich auch zuhause bleiben musste. Doch der Tag ging schneller rum als gedacht und war nicht so anstregend wie erwartet. Doch ich war trotzdem froh, als die Eltern nach Haue kamen und ich mich auf den Weg in die Stadt machen konnte, um im "Espresso House" drei andere Au pairs zu treffen, Karamell-Latte zutrinken und zu quatschen.

Am Samstag war ich mit 4 Au pairs in der Stadt auf der Suche nach einer Winterjacke. Für mich leider erfolglos, doch es war trotzdem ein schöner Tag, auch wenn wir am Ende 7 Au pairs waren, was doch ein bisschen anstregend war.

Sonntag waren wir Au pairs (etwa 15) von Lidingö zu einem Fast-Food-Day bei Annika eingeladen.  Jeder hat etwas mitgebracht, sodass wir unteranderem Burgersalat, eine Pizzatorte, Pizzaschnecken und viele andere leckere Sachen schlemmen konnten. Da es (leider) sehr sehr viel zu essen gab, haben wir noch einen kleinen Spaziergang gemacht und ich bin dann noch, auch wieder mit anderen Au Pairs, den halben Weg zurück nach Hause gegangen.

Lecker!!! Spaziergang am Meer entlang

11Oktober
2015

Bak-und Chokladfestivalen

Gestern war ich mit vier anderen Au Pairs beim Back-und Schokoladenfestival auf dem Geländer der Stockholmer Messe.
Mit dem Pendelzug, dem Pendeldåg, sind wir innerhalb von 10 Minuten angekommen.
Die Messe war kleiner als gedacht, es gab zwar sehr sehr viele Stände, aber das durchkommen zwischen den ganzen Menschen war nicht immer so einfach. Zuerst sind wir außen rum gegangen und haben uns an einem Stand Milch und Cookies gegönnt, an einem anderen haben wir beim Backen zugeschaut.
Ich war wirklich beeindruckt von den vielen verschiedenen Schokoladen und den Sachen, die man damit machen kann: Figuren, Pralinen, heiße Schokolade, Torte,...

Pralinennoch mehr PralinenBunte Schokolade im SchokobrunnenEin SchokopfauUnd noch viele andere Figuren
Torten
Neben den Schokoladenständen und den Ständen mit Gebäck gab es auch Weinverkostungen. Aber natürlich nicht für uns! ;)

An einem Stand gab es Schokolade aus verschiedenen Milchsorten. Ich habe welche aus Kamelmilch, Eselsmilch, Ziegen-, sowie Schafmilch probiert. Sehr interessanter Geschmack!

Lustig war außerdem, dass es einen Stand mit "Lübecker Marzipan" gab. Haben wir natürlich auch probiert, sowie gaaaanz gaaanz viel andere Schokolade. :)

Gleichzeitig war auch noch eine Wohnmesse, für die wir auch bezahlt hatten und uns da auch ein wenig umgeschaut haben. Allerdings ging es da größtenteils um whirlpools, Saunen und Öfen, was uns nicht so sehr interessiert hat. Und da wir nach den ca. 2 Stunden, die wir bei der Schokolade verbracht haben, so müde waren, haben wir uns es in den Sofas gemütlich gemacht und uns kurz ausgeruht.

 

Saune - erinnert mich ein bisschen an ein Hobbithaus Verschnaufpause!

Danach sind wir wieder zurück in die Stadt gefahren und sind Mittagessen gegangen. Dieses Restaurant hat uns sehr an eine deutsche Dönerbude erinnert, aber war wirklich ganz nett und sehr lecker!

Nun noch ein paar Worte zu den letzten beiden Wochen:
Da habe ich mich vorallem zum Shoppen mit ein paaer Au Pairs verabredet, haben Fika gemacht, waren im "Fridays" (ein Restaurant, wo es vorallem Burger und so was gibt", haben ein sehr schönes Cafe in der Stadt entdeckt und habe noch ein neues Au Pair kennen gelernt! :)

Nächste Woche startet mein Schwedischkurs. Ich kann zwar schon einiges verstehen, nur das Sprechen ist so eine Sache, die ich üben und die ich in dem Kurs hoffentlich lerne. :)


27Sept
2015

Födelsedag, Fika, älg och många härliga människor och Lidingöloppet

"Geburtstag, Kaffepausen, Elche und viele nette Leute und Lidingö-Lauf" - das ist die grobe Zusammenfassung der beiden letzten Wochen.

Mein 19. Geburtstag war genau vor einer Woche. Mit anderen Au Pairs habe ich reingefeiert. Annika hat bei sich für mich eine Geburtstagsparty organisiert: Lagerfeuer, selbstgemachte Burger, Marshmallows, Mangofanta, viele nette Leute und eine Himber-Schoko-Sahne-Torte mit Kerzen um 0.00 für mich! Es war wirklich richtig schön!

Am Morgen gab es bei meiner Gastfamilie ein kleines Geburtstagsfrühstück mit einem Geburtstagsmuffin für mich und einer Blume für mein Zimmer und außerdem ein Kinogutschein und Duschbad von "The Body Shop". Meine Gastkinder haben mir auch was gemalt und was gebastelt, das war schon richtig süß.
Es war aber kein Vergleich zu den Geburtstagen Zuhause in Deutschland. Es war auch etwas komisch und ungewohnt und auch leicht deprimierend, aber aufjdenfall eine neue Erfahrung, über die ich trotzdem auch dankbar bin. :)
Mein Geburtstagspaket von Zuhause kam etwas später an, aber das war auch gut so: Mit Erinnerungen für und von Zuhause, dicken Socken und vielen vielen anderen schönen Sachen.

Ansonsten habe ich in der Woche viel zu oft "Fika", also kleine Kaffeepausen mit anderen Au Pairs gehalten und gequatscht, habe mich in der Bibliothek (da gibt es auch deutsche Bücher; allerdings nur solche wie "Faust", "Das Parfum" und "Der Prozess") angemeldet und einen Elch gesehen: Mittwoch habe ich die beiden großen mit dem Bus zur Schule geschafft und da stand doch tatsächlich ein Elch auf der Wiese. Das war schon ein bisschen aufregend. ;)
An genau diesem Tag habe ich blöderweise auch meinen Haustürschlüssel zuhause liegen lassen, sodass ich nicht rein gekommen und sofort wieder in die Stadt reinfahren konnte, um mir den Schlüssel meiner Gastmutter abzuholen. Das heißt: 2 Stunden unterwegs um die Kinder in die Schule zu bringen und wieder zurück zu fahren, und dann noch mal 2 Stunden Fahren, um den Schlüssel zu bekommen. Da ich an diesem Tag auch die Kinder abholen musste und auch noch etwas zeitiger los musste, hatte ich ungefähr 2 Stunden Zuhause Zeit, bevor ich wieder los musste. Da war der Tag für mich natürlich gelaufen...

Am Wochenende ist "Lidingöloppet"- der weltweit größte Geländerlauf. Es ist unfassbar, wieviel hier auf der Insel los ist. Sonderbusse, Polizei, tausende Läufer und sogar Zelte und Wohnwagen. Gestern war der 30km-Lauf, bei dem auch mein Gastvater mitgemacht hat. Und heute laufen "meine" Kinder 1,7 km.
Den gestrigen Tag habe ich größtenteils in Stockholm mit anderen Au pairs und Fika verbracht und bin gegen Abend wieder auf die Insel zu einem anderen Au Pair gefahren, wo wir bis 23.00 gequatscht und gelacht haben. Der Tag war echt richtig richtig schön: Mir wurde ein richtig uriges Cafe gezeigt und hatte einen richtig schönen Ausblick von Södermalm über Stockholm. :)

 

Annika mit der Torte :)

Läufer warten auf die Sonderbusse nach Lidingö

13Sept
2015

Kanon!

Kanon! - Das bedeutet "großartig", und genauso würde ich den Tag in Skansen und den Abend beschreiben:

Nach der sehr sehr schönen, aber auch anstrengenden Tour durch Skansen sind wir mit der Fähre nach Slussen gefahren und dann zurück nach Gamla Stan gelaufen, wo wir uns die schmalste Gasse von Stockholm angeschaut haben. Die misst an der schmalsten Stelle gerade einmal 90 Zentimeter.

Gasse von unten Blick nach unten

Danach sind wir noch ein bisschen durch die Straßen gelaufen, haben gruselige Fenster gesehen und sind schließlich noch einen gelben Regenmantel für Lina kaufen gegangen und haben uns danach in ein Cafe gesetzt. Diesmal ohne eine Nummer ziehen zu müssen, aber trotzdem mit Selbstbedienung.

Fenster von einem Büro

Auf der Rückfahrt nach Ropsten und nach Lidingö hat mir ein anderes Au Pair geschrieben, ob ich denn heute Abend schon etwas vor habe - hatte ich nicht. Und so habe ich spontan noch schnell Schokolade und etwas zu Knabbern gekauft und bin dann zu ihr nach Hause gefahren. Abgeholt wurde ich von Antonia, die auch "eingeladen" war. Das schöne daran war, dass ich beide noch nicht so gut kannte und wir uns total gut unterhalten haben und uns in der Dreierrunde auch besser kennenlernen konnten.

13Sept
2015

Skansen - Sweden in miniature

Gestern war ich mit Josefine (dem Au pair aus Dresden) und Lina (einem anderen Au pair) in Skansen, dem Freilichtmuseum in Stockholm, Djurgården. Für umgerechnet 15€ sind wir reingekommen.

Eingang zu Skansen

"Skansen ist ein Ausdruck der nationalromantischen Strömungen dieser Zeit und sollte den Schweden die eigene, durch die beginnende Industrialisierung bedrohte Volkskultur in Form eines lebenden Museums näherbringen. Die Idee oder Aufgabe war die Sicherung, Erhaltung und Konservierung bzw. die Wiederaufstellung und Rekonstruktion von typischen Bauten und authentischen Objekten, deren Ausstattung, Einrichtungen, Möbeln, Geräte, Werkzeugen usw.
Die skandinavische Holzarchitektur macht das Versetzen von ganzen Gebäuden ein wenig leichter, doch es sind auch Häuser aus Stein und Backstein in Skansen erfolgreich übersiedelt worden.

Ungefähr 150 Gebäude aus allen Landesteilen und aus unterschiedlichen sozialen Umgebungen wurden in das Museum überführt: von Bauernhöfen aus unterschiedlichen Regionen über ein Handwerksviertel und Bürgerhäuser, der Seglora-Kirche und der Schule von Väla, Hütten der Landarbeiter bis zum Herrenhof Skogaholm. Die Gebäude sind in die für die jeweilige Region typische Flora eingebettet." - Quelle: Wikipedia

Auch die skandiavische Tierwelt wird gezeigt. Es entstand ein Tierpark, der heute ungefähr 300 Tiere vorwiegend aus der nordischen Fauna umfasst: Elche, Rentiere, Bären, Wölfe, aber auch Ziegen, Kühe, Schweine, Robben und Pfaue.

"Da Skansen als lebendes Museum gedacht ist, gibt es zahlreiche Aktivitäten in den Museumsgebäuden, die Volksbräuche und –traditionen sowie Kunsthandwerk zeigen. Exemplarisch hervorzuheben sind unter anderem die Glasmanufaktur, Schreinerei und Metallwerkstatt. Diese Betriebe sind historisch ausgestattet und arbeiten mit den Methoden vergangener Tage. Des Weiteren werden auch historische und nationale Feste im Museum gefeiert und die Freilichtbühne wird regelmäßig für Veranstaltungen wie Konzerte genutzt." - Quelle: Wikipedia

Es ist aufjedenfall ein Besuch wert; wir hatten sehr viel Spaß und haben auch neues gelernt!

Karte von Skansen Gasse mit alten Häusern Glockenturm Bauernhaus Wolf Elch Rosengarten Ich-Josefine-Lina

12Sept
2015

Kinobesuch

Am Sonntag war ich mit ein paar anderen deutschen Au Pairs in Stockholm im Kino. Glücklicherweise wurde der Film "Im Labyrinth des Schweigens" auf deutsch mit schwedischen Untertiteln gezeigt.

https://www.youtube.com/watch?v=xAPCFvTeLpQ

Ein Kinobesuch ist hier relativ teuer - 115 Kronen (12€). Aber der Film hat sich echt gelohnt!
Das Kino selbst war echt niedlich, der Saal hatte ungefähr 50 Plätze und es waren zu meinem Erstaunen viele Schweden zu dem Film gekommen.

Kino von außen Kino von Innen



In der letzten Woche habe ich nicht wirklich viel unternommen, außer einem kleinen Spaziergang auf Lidingö.

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